„I love my Job“ – was können wir als Arbeitgeber dafür tun?

Alle Mitarbeitende sollen die Möglichkeit haben, ihre Kompetenzen und Fähigkeiten einzubringen und zwar mit dem Wissen, dass ihr Beitrag wertvoll ist, auch wenn er nicht immer umgesetzt werden kann. Ideen dürfen geäußert, Fehler zugegeben und andere Sichtweisen eingebracht werden. Jeder soll sich einbringen können, denn jede Beobachtung und Anmerkung zählt. Das ist kollaboratives Arbeiten.

 

Gerade in Krisenzeiten wichtig: Emotionale Bindung

Covid 19 (Corona) hat die gesamte Welt auf den Kopf gestellt und mit dem Lockdown konnten gerade die Führungskräfte ihre Vorbildfunktion wahrnehmen, um den Mitarbeitenden in dieser unsicheren Zeit genau das notwendige Gefühl der Sicherheit zu geben.

Damit die Mitarbeitenden genau dieses Gefühl bekommen, benötigen sie von uns eines und das ist „Psychologische Sicherheit“. Schaffen wir als Unternehmen eine solche Arbeitsatmosphäre, vertrauen die Mitarbeitenden darauf, ihre Meinungen und Ideen äußern, Fehler zugeben oder Verbesserungsvorschläge machen zu können – ohne ignoriert, blamiert, gedemütigt oder abfällig behandelt zu werden. Mit anderen Worten: Die Mitarbeitenden fühlen sicher, gut aufgehoben und respektiert – sie erleben psychologische Sicherheit und erleben eine emotionale Bindung an das Unternehmen.

Jeder Mensch sucht sich Bindungsfixpunkte, die für die Entwicklung seines Zugehörigkeitsgefühls ausschlaggebend sind: Das gute Verhältnis zum Chef, die freundschaftliche und vertraute Beziehung zu den Kollegen oder die Tätigkeit selbst können als Bindungsfixpunkte für Wohlbefinden und Engagement sorgen. Denn wer sich als Teil des Unternehmens sieht, zeigt mehr Engagement und Loyalität und baut somit eine stärkere Bindung auf!

10 Tipps was Führungskräfte tun können, um den Mitarbeitenden „psychologische Sicherheit“ zu geben und diese emotional zu binden:

  1. Ein gemeinsames Arbeitsverständnis erzeugen
  2. Sinn und das verfolgte Ziel der Aufgabe sollen für die Mitarbeitenden ersichtlich sein
  3. Verantwortungsspielraum geben
  4. Für Arbeitsplatzsicherheit sorgen
  5. Entwicklungschancen aufzeigen
  6. Meinung der Mitarbeitenden einholen und sie mitgestalten lassen
  7. Inspirierendes Umfeld schaffen
  8. Immer wieder daran erinnern, warum ihr Tun wichtig ist
  9. Für Integration in die Gemeinschaft sorgen
  10. Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit

 

Wir haben unsere Mitarbeitenden gefragt, wie sie die letzten Monate erlebt haben. Hier ein paar Stimmen:

Unsere Office-Managerin „Ericka“

As the office manager, I didn’t have the option to actually “stay @ home“. These past months, we’ve worked hard to make sure we and our customers are safe. But I have to say, it started with my boss taking the helm, being calm, and teaching me how to be more resilient . We said goodbye to our interns, revamped our trainings into webinars, bought ample amounts of disinfectant and masks, and put the remaining team in a separate office. Even now, I go to work by bike and walk into the office with a sense of security. So far it’s working for me and my family.

Unser Trainer & Coach „Lars“:

„Auch wenn ich seit Jahresanfang die Lage in China und Italien verfolgt hatte: Als der Quasi-Lock-Down Mitte März dann kam, war es doch beunruhigend! Von einem Tag auf den anderen stand Kurzarbeit auf dem Plan, alle Präsenzseminare wurden in den Herbst verschoben und im Büro zogen Desinfektionsmittel, Masken und Abstandsregeln ein. Ich glaub, wir waren alle ein wenig verunsichert. Aber daraus ist dann ein positiver Teamspirit entstanden. Wir haben zusammen gehalten und gemeinsam mit unserem Chef darüber diskutiert, wie wir mit der Lage umgehen wollen. Wir haben alle die Ärmel hochgekrempelt, und jeder hat Verantwortung für das Team übernommen. Das war echt ein gutes Gefühl. Und irgendwie haben wir es geschafft, diesen Spirit beizubehalten! Jetzt buchen unsere Kunden unsere Online-Kurse, und wir haben gut zu tun … das gibt auch ein Sicherheitsgefühl für die kommende Zeit.“

Unser Werksstudent im Marketing „Frederic“:

Ich hatte Mitte Februar bei riebeaux angefangen und bin somit relativ direkt in die Corona-Krise reingeschlittert. Als Werkstudent konnte ich im Direktvergleich sehen, wie meine Hochschule und riebeaux die Veränderungen durch die Krise bewältigten. Während meine Hochschule in vielen Aspekten zögerlich war, bewies mein Chef einen kühlen Kopf. Schnell wurden Kurse als Webinare oder E-Learnings digitalisiert, damit Kunden weiterhin bedient werden konnten. Durch gut durchdachte Hygiene-Konzepte und -Maßnahmen konnte der Arbeitsalltag schnell wieder in geregelten Bahnen weitergehen. Dank den Maßnahmen fühle ich mich sicher und gut aufgehoben.

Wie habe ich – Dieter Jupe – die Situation wahrgenommen:

Bereits seit Anfang Februar zeichnete sich ab, dass sich die Situation verändern würde. Während meiner vielen Reisen durch Deutschland spürte ich, dass wir schon bald vor neuen Herausforderungen stehen und mir schossen plötzlich tausend Gedanken und Fragen durch den Kopf, wie z. B.: Wie reagieren wir, wenn die Inhouse-Trainings und Seminarteilnahmen abgesagt werden würden? Wie schnell können wir umsetzen, was wir bereits vor Jahren begonnen haben? Wie reagieren unsere Mitarbeitenden? Wie kann ich ihnen Sicherheit geben u.v.m.

Mit Beginn der Krise (März 2020)  in Deutschland und den fast stündlichen Absagen von Trainings, Coachings und Seminaren merkte ich, dass ich als Führungskraft und Vorbild gefragt bin. Genau jetzt muss ich unseren Mitarbeitenden Sicherheit geben und neue Rahmenbedingungen schaffen, die eine Arbeit unter Coronabedingungen möglich macht. Mein Fokus lag eindeutig auf der Sicherheit unserer Mitarbeitenden und natürlich auf der Stabilisierung unseres Unternehmens. Mit diesem Fokus, der Sorgfalt und Achtsamkeit blicke ich in die nächsten Monate.

 

Wollen Sie auch mit Ihren Führungskräften und Mitarbeitenden an diesem Thema arbeiten? Dann lassen Sie uns ins Gespräch gehen!